Ich bin schon sehr gespannt. Heute kommt die Gemeindezeitung heraus und in ihr wird mein Buch über den grünen Klee gelobt. Hoffentlich fördert das den Verkauf. Die Buchhandlung hat eine Auslage schon mit meinen Werken dekoriert und wartet auf Kunden. Leider aber musste ich feststellen - oder sollte ich besser sagen, es ist interessant - wie verschieden Menschen Bücher lesen. Eine große Österreichische Buchhandelskette hat die Aufnahme meines Kretabuches in ihr Sortiment abgelehnt, weil es zu sehr religiös sei. Merkwürdig. Andere leser fanden es erotisch und wieder andere Leser fanden es witzig. Jetzt wird mir auch klar, warum die Bibel so verschieden interpretiert wird. Insbesondere das AT kann als Krimi, als erotisches Werk oder als reines Geschichtsbuch oder als Lobpreis des Zornes und der Rache werden.
Ich habe ganz vergessen, meinem Verlag zu danken, für die gute Idee, mein/unser Buch an Rezensenten gratis zu vergeben. Herzlichen Dank Verlag. Und im Voraus wünsche ich den möglichen Rezensenten viel Vergnügen beim Lesen. Ihr findet das Verlagsangebot auf dieser Seite.
Mein Verlag verschenkt zehn Exemplare meines Buchs "der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand" an bloggende Rezensenten.
Die Bedingungen sind:
- Sie betreiben ein Literatur- oder Griechenlandblog.
- Sie schreiben eine Rezension und veröffentlichen sie auf Ihrem Blog.
Wenn Sie interessiert sind, schicken Sie bitte die URL des Blogs und Ihre Postanschrift an empunktverlag (at) gmail.com.
Wer kein Blog hat, kann das Buch hier bestellen. Über "Search Inside" kann man bei Amazon auch hineinschmökern, weitere Textauszüge gibt es auf meiner Homepage.

Wie das funktioniert, weiß ich auch nicht, aber ich bin jetzt auf einer Internetseite, die Bücher über Kreta anpreist, in der Abteilung "Romane" ganz in die Nähe von Alexis Sorbas gerückt:
http://www.pervan.de/reiseberichte/Kreta-Shop. Hurra!

Ganz stolz bin ich, weil auf einer deutschen Internetseite (auf der Bücher verkauft werden), mein Buch mit dem deutschen Bestseller "die Mittagsfrau" von Julia Franck als Doppelpaket angeboten wird. Julia Franck erhielt im Vorjahr den Deutschen Buchpreis für ihr Werk. Dabei setzte sie sich unter anderem gegen Köhlmaier durch. Ich bin schon stolz, mit einer Preisträgerin in einem Atemzug beziehungsweise Schriftzug genannt zu werden.
Gestern erhielt ich ein Mail von einem Kreta-Fan aus Bremen. Er hat irgendwo im Internet mein Buch entdeckt Wahrscheinlich eh hier auf Kulando, oder auf meiner HP
www.8ung.at/goiserer. Da bin ich schon stolz darauf, daß mein Buch so weit im Norden gekauft wird. Wie er das machte? Es ist in amazon erhältlich. Bevor ich meine kluge, hübsche Verlegerin kennenlernte, wußte ich nicht einmal, wie man über das Internet Bücher kauft. Heute weiß ich es. Wer sagt, dass Männer Frauen überlegen sind? Ich bin mir sogar beim Baumfällen nicht sicher, seit es die Motorsäge gibt. Jedenfalls: Haltet mir die Daumen, dass sich der Ruf meines Buches im Norden verbreitet. Das hier ist KEINE Werb ung, ich wollte nur meine Freude teilen. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
Der Verkauf meines neuen Buches "Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand" läßt sich trotz winterlicher Temperaturen gut an, sogar auf Amazon. Offensichtlich läßt sich der Wunsch, wie ihn Goethe (glaub ich) so trefflich formulierte, "den Geist des Nordens mit der Schönheit des Südens zu verbinden", auch im Winter nicht unterdrücken. Wobei ich mit dem Ausdruck "Schönheit des Südens" sehr einverstanden bin, aber leichte Zweifel beim "Geist des Nordens" habe.

Schön langsam wird mir mein Buch unheimlich. Es ist als hätte ich Geister hervorgerufen wie Goethes Zauberlehrling. Zum Unterschied von diesem jedoch möchte ich niemanden los werden. Worum es geht? Es geht darum, dass dieses Buch beim Leser, offensichtlich beim der Leserin, die Lust hervorruft, den nächsten Urlaub auf Kreta zu verbringen und den Öleusweg zu gehen. Schon mehrere Frauen, die das Buch lasen, haben mich gefragt, ob ich mit ihnen im Sommer den Öleusweg gehen würde. Gerade gestern baten mich eine Mutter und deren Tochter darum. Bisher musste ich die Bitte stets abschlagen, weil ich Angst habe, dass jemand böse mit mir ist, sollte er auf diesem Weg nicht Erleuchtung und Ruhe finden wie ich sie in dem Buch beschreibe.
Interessant ist es schon wie die Leute auf die Erotikszene in meinem Buch reagieren: Manche schmunzeln leicht, insbesondere Frauen, anderen scheint sie doch noch zu scharf zu sein, weil sie diese im Gespräch mit mir gar nicht erwähnen (vorwiegend Männer), wieder andere meinen, die Szene hätte ruhig etwas schärfer sein können (natürlich eine Frau). Die Beschreibung der Wanderung quer durch Kreta hat jedenfalls schon fünf Leserinnen dazu veranlasst, mich zu kontaktieren und zu fragen ob ich mit ihnen den Weg in diesem Sommer gehen würde. Juchee! Der Sommer scheint schön zu werden!
In der Buchhandlung Neugebauer wurden am ersten Tag der Verfügbarkeit meines Buches 2 Stück verkauft. "Kloa is schon" war der Kommentar einer Käuferin. Klein ist es wirklich, das weiß ich, aber fein ist es auch, das weiß ich ebenfalls. Ein Kommentar fiel so aus: Sehr witzig, dieses Büchlein, aber auch tiefgehend und dort wo es tiefgeht, ist es auch sehr ernst und auch sehr war." Dieser Kommentar hat mich gefreut. No na!
Wenn man Wasser auf dem Herd beobachtet, wird es nie kochen, sagt ein altes Sprichwort. So geht es mir mit meinem Buch. Ich sitze auf Nadeln, weggeschickt wurde es schon von der Druckerei, die Buchhändlerin will es unbedingt schon gestern haben, aber es kommt nicht, es kommt nicht. Vielleicht kommt es heute. Wetterbericht: Es scheint ein wunderschöner sonniger Tag zu werden, mit Kälte. Diese Beschreibung erinnert mich an eine Frau. Naja, nur an eine, die anderen haben mich schon gewärmt, sind aber nie über dem Kalmberg aufgegangen, höchstens sind sie mit mir auf den Kalmberg gegangen.
Hurra, gestern kam die Nachricht von BoD an meinen Verlag, daß mein Buch gedruckt ist und unterwegs nach Goisern. Die Buchhändlerin wartet schon ungeduldig darauf, weil sie täglich von vielen Kunden gefragt wird, wann denn endlich das nächste Buch vom Kienesberger zu kaufen sei. Der Wirt von der Rathluckahütte wartet auch schon darauf. Er will, daß ich da oben bei ihm wieder eine Lesung halte und er wird dazu griechisch aufkochen. Hoffentlich kommt die Lieferung morgen.
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