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Die Kunst des Liebens

— geschrieben von thewritingfranz @ 20:54

Auf gut Glück schlage ich jetzt eine Seite in dem Buch von Erich Fromm, die Kunst des Liebens, auf.


Seite 111: "Eine Form der Pseudoliebe, die nicht selten ist, und oft als die "große Liebe" erlebt wird (und die noch öfter in rührenden Filmen und Romanen dargestellt wird), ist die abgöttische Liebe. Wenn jemand noch nicht das Niveau erreicht hat, wo er ein Gefühl der Identität, des Ich-Seins hat, das sich auf die produktive Entfaltung seiner eigenen Kräfte gründet, neigt er dazu, die geliebte Person zu vergöttern. Er wird dann seinen eigenen Kräften entfremdet und projiziert sie auf die geliebte Person, die er als das "Summum Bonum", als Inbegriff aller Liebe, allen Lichts und aller Seeligkeit verehrt.


So weit Erich Fromm. Als Beispiel fällt mir dazu nur ein, eine Nonne, die sich selbst entfremdet, alle ihre Kräfte auf Jesus, als ihren Geliebten, projiziert.


Aus Liebe sterben?

— geschrieben von thewritingfranz @ 14:30
Folgendes las ich vor kurzem über die Liebe und das Verliebtsein: Verliebt sein heißt zu sagen: Für dich würde ich sterben. Lieben heißt: Es auch tun. Eine schöne Definition, sie wird uns aber wohl überfordern.

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