thewritingfranz

Das obergärige Tief strickt eine Lederhose und geht mit einer roten Kappe schneien

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:07
Nachdem jemand auf der suche von "Ein alter Hund fällt nicht um", oder so ähnlich, auf meinen Blog kam, habe ich mir eine noch schwierigere Schlagzeile einfallen lasen, die wohl kaum zu topen ist. Bin gespannt ob sie Leser heranbringt.

Ein Franz fällt nicht um, Vorschlag zum Lesen für dIen dIems schlecht geht: Melody Beattie

— geschrieben von thewritingfranz @ 09:46
Melody Beattie: Eine amerikanische Überlebenskünstlerin, die vom jugendlichen Junkie über Prostitution und Alkoholismus alles durchmachte, was es so gibt, hat einige gute Bücher geschrieben. Sie wurde zur US-Bestsellerautorin mit Büchern, wie sie halt nur Amerikaner schreiben können und wie sie hauptsächlich von Amerikanern in psychischer Not gelesen werden. Aber eines kann wirklich Anhaltspunkte geben, für den, der loslassen will: The Language of Letting go-Kraft zum Loslassen. Sie hat auch eine lesenswerte Biographie geschrieben, deren Titel mir aber jetz nicht einfällt. Halt, ich kann ja googeln! Gefunden: "Kraft für einen Neubeginn - wie man aus Krisen gestärkt hervorgeht.", ja, so heisst es. Auf jeden Fall sollte man dieses Buch lesen, wenn man ganz unten ist, ganz verzweifelt und ganz hoffnungslos. Auch für die sogenannten Co-Dependents, die Co-Abhängigen hat sie Bücher geschrieben z.B. Unabhängig sein. Jenseits der Sucht, gebraucht zu werden. Viel mehr sind Co-Abhängig, als man glauben möchte.

Sprichwortkritik

— geschrieben von thewritingfranz @ 09:30
Sprichwörter werden von den Herrschenden gemacht, um das Volk ruhig zu halten. Ein Beispiel: Warum in die Ferne schweifen, sieh', das Gute ist so nah. Also, das ist mir noch nicht aufgefallen. Das, der, die Gute ist doch oft so ferne.

Alexis Sorbas

— geschrieben von thewritingfranz @ 20:22
Das wohl bekannteste Buch von Nikos Katzantzakis ist wohl Alexis Sorbas. Bekannt wurde es vor allem durch die Verfilmung mit Anthony Quinn in der Hauptrolle. Es ist dies einer meiner Lieblingsfilme. Dadurch wurde paradoxerweise Antony Quinn, ein Mexikaner, zum bekanntesten Griechen der Welt. Jeder, der diesen Film gesehen hat und an einen griechischen Mann denkt, hat das unrasierte schnauzbärtige Gesicht Antony Quinns vor Augen. Das Buch selbst beschreibt die Reise und den Aufenthalt eines jungen Engländers nach Kreta, wo er ein Bergwerk geerbt hat. Im Hafen von Piräus lernt er Alexis Sorbas kennen und stellt ihn an, um Erneuerungsarbeiten an der Mine durchzuführen. Unter der Aufsicht von Sorbas wird eine Lastenseilbahn auf einen Berg gebaut, die bei der ersten Testfahrt zusammen bricht. Das ganze Geld des jungen Engländers ist verbraucht, er besitzt nichts mehr, nur noch den Sirtaki, den er nach dem Zusammenbruch der Seilbahn mit Sorbas tanzt. Das ist im Großen und ganzen der Plot des Buches und des Films. Die Botschaft aber ist, das Leben geht immer weiter und mann kann immer tanzen. In dem Plot aber verborgen sind viele einzelne Szenen und Nebenschauplätze in denen Sorbas in seiner männlichen Vitaliät den jungen Engländer immer wieder beeindruckt, der erst langsam begeift, worum es im Leben geht. Sorbas selbst ist die pure Lebenslust und die pure Freude am Leben, mag er auch von noch so vielen Schickschalsschlägen getroffen werden. Liebe und Schönheit, Schmerz und Tod werden in dem Buch als gleichberechtigte Partner beschrieben, die man nehmen muss, wenn sie im Leben auftauchen. Wenn die Liebe kommt, muss man sie mit beiden Händen packen, wenn der Tod kommt, so ist er als Bestandteil des Lebens hinzunehmen. Nur Feiglinge laufen sowohl von der Liebe als auch vor dem Tod davon. Dies sind die Lehren, die uns der Autor beibringen will, wenn ich das Buch richtig gelesen habe. Die Ratschläge lesen und sie befolgen sind zwei verschiedene Dinge. Ich habe immer noch verdammt schnelle Füße.

Die vier Versprechen

— geschrieben von thewritingfranz @ 21:38

Ein empfehlenswertes Buch ist "die vier Versprechen! - das Weisheitsbuch der Tolteken" von Don Miguel Ruiz. Das Buch schildert in mehreren Abschnitten Verhaltensweisen, die bei Beachtung das Leben eines Menschen verändern können sollen. Die vier sind:

  • Wählen Sie mit Bedacht Ihre Worte und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort.
  • Nehmen Sie nichts persönlich.
  • Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse.
  • Tun Sie immer Ihr Bestes.

Jeder Mensch kann an diesen vier Vorschlägen seine eigene Persönlichkeit überprüfen. Wenn ich zum Beispiel nicht immer alles persönlich nehmen würde, hätte ich ein viel leichteres Leben. Ein Problem habe ich aber damit, was ich tun soll, wenn jemand zu mir sagt: "Ich liebe Dich." Das Buch sagt nämlich auch eine Liebeserklärung sollte man nicht persönlich nehmen, wobei ich der Meinung bin, dass damit gemeint ist, man solle sein Selbstwertgefühl nicht von einer Liebeserklärung abhängig machen. Mich würde interessieren wer ebenfals mit diesen vier Punkten Probleme hat und wie er damit umgeht. Zu den Tolteken wäre noch zu sagen, dass diese seit tausenden von Jahren in Südmexiko als "Frauen und Männer des Wissens" bekannt sind.


Maria Callas lebt

— geschrieben von thewritingfranz @ 19:04
Für mich war und bleibt Maria Callas die größte Opernsängerin seit es Tonaufzeichnungen gibt. Wie glücklich können wir uns schätzen, dass heutzutage ein Star, auch wenn er gestorben ist, nicht tot ist. Jedenfalls nicht seine Stimme. Ich bin leidenschaftlicher Sammler von CDs mit Aufnahmen von Maria Callas. Und obwohl zum Beispiel Anna Netrebko auch über eine wundervolle Stimme verfügt und auf der Bühne sehr sexy agiert, so würde ich doch gerne eine La Traviata Aufführung mit Maria Callas gegen fünf Aufführungen mit Anna Netrebko tauschen, wobei ich Live-Opernaufführungen meine. Da die Stimme von Maria Callas weiterlebt, schlage ich vor, dass mit dieser Stimme endlich einmal ein Callas-Abend im Amphitheater von Epidauros veranstaltet wird.

Die klassische Sau

— geschrieben von thewritingfranz @ 18:22

Das Buch nennt sich tatsächlich "die klassische Sau, das Handbuch der literarischen Hocherotik", herausgegeben von Dr. Hermann Kinder im Haffmans Verlag, mit einer Einführung von Goethe. Goethes Einführung trägt den Titel "sei säuisch". Dies ist eine Diskussion in Versform zwischen Satan, dem Chor, einer Stimme, Mephistopheles und einem Mädchen. Der erste Vers wird von Satan gesprochen:

Die Böcke zur Rechten,

Die Ziegen zur Linken!

Die Ziegen, sie riechen,

Die Böcke, sie stinken.

Und wenn auch die Böcke

noch stinkiger wären,

so kann doch die Ziege

des Bocks nicht entbehren.

Es endet mit den Worten:

Seid reinlich bei Tage

und säuisch bei Nacht,

So habt Ihr's auf Erden am weit'sten gebracht."

aus: Paralipomena zum Faust I

Das Buch führt uns durch die klassische erotische Literatur von Pietro Aretino über Bertholt Brecht, James Joyce, Marquis de Sade, Phillipp Roth, Wolfgang Amadeus Mozart, Thomas Mann bis hin zu Hans Sachs und Arthur Schoppenhauer. Auch Felix Salten soll nicht unerwähnt bleiben, jener Wiener Schriftsteller, dem es gelang, zwei so gegensätzliche Bücher zu schreiben wie "Josefine Mutzenbacher" und "Bambi". Jedem Schriftsteller, der sich an erotische Themen wagt, wird dieses Buch zur Lektüre empfohlen. Dann kann er, wenn seine konservativen Verwandten ihn ob seiner erotischen Ausflüge kritisieren, auf seine Lehrmeister Hans Sachs ("der Bauer in der Scheide"), Wolfgang Amadeus Mozart ("Dreck! Oh Dreck! Oh süßes Wort!"), Joachim Ringenatz ("Wenn ich zwei Vöglein wär"), Johann Wolfgang von Goethe ("Besorgung und Notstand") und Peter Rosegger ("Die Nuss") sowei Francois Rabelais ("Jahn von Klopffleisch will nicht mit vollen Eiern sterben") verweisen.


Alter Hund schwankt und fällt um

— geschrieben von thewritingfranz @ 16:01
Wonach die Leute so suchen! Durch die oben stehende Suchwortkombination ist heute jemand auf meinem Blog gelandet. Das klingt ja tragisch. Ich würde in diesem Fall eher den Tierarzt fragen als ein Blog. Wie auch immer, ich hoffe, ich konnte helfen und der betroffene Hund war nur betrunken.

Ein neues Wort, das mir gefällt

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:45
Kürzlich hörte ich in einem Fernsehspiel oder war es in einem Theaterstück oder las ich es in einem Buche wobei es wurscht ist woher ich es habe wichtig ist dass ich es im Gedächtnis behielt den Satz: Untertreibe doch nicht so. Oder gibt es das Wort untertreiben schon? Meine Gedanken sind wirre, das macht der Regen und das machen die Wolken und das macht der Nebel und das macht die Finsternis. Komm oh Licht, in Form einer schönen Frau, in Form einer mir geschenkten Rose oder in Form von einem Liter frischer Kuhmilch! Kommet ihr Götter des Olymps, Du nicht, Du schiacha Hephaistos, aber Du oh Aphrodite und erhelle mein Gemüt.

Noch ein Wetterbericht aus dem inneren Salzkammergut

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:40
Gestern dachte ich, es könne nicht schlechter werden. Und es wurde schlechter. Es regnet und regnet und regnet, wie man bei uns sagt, Schnitzhacken. Das drückt sich aufs Gemüt. Würde es jedenfalls, wenn ich nicht wüßte, dass auf Regen doch meist Sonnenschein folgt. Und wie sagte Karl Valentin in seinem berühmten Essay über das Wasser: Sich regen bringt Segen. Die andere große Aussage, die er in diesem Essay tätigt ist: Kochendes Wasser gehört zu den heissesten Flüssigkeiten der Erde. Es lebe Karl Valentin, auch wenn er schon tot ist.

Wetterbericht aus dem Salzkammergut, dem inneren

— geschrieben von thewritingfranz @ 09:37
Es ist nicht lange her, da erzählte ich einer Linzerin, der ganztägige Nebel würde sich im Winter nur von Linz bis zur Gaswerkkurve kurz vor Bad Ischl erstrecken. Kommt man um die Kurve, schüne die Sonne. Der Teufel schläft nicht! er hat mich gehört und sofort die teuflische Inneressalzkammergutwettermaschine auf Nebel umgeschaltet. Seit zwei Tagen sehe ich den Himmel draussen nicht.Gott sei Dank aber war am Wochenende meine Ex bei mir und so hatte ich den Himmel samt Sonnenschein in meiner Wohnung.

Ein Gemälde für Liebhaber der Ägäis

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:38

Bitte auf das kleine Bild klicken, um es zu vergrößern.


Mein neues Buch

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:22

Der Verkauf meines neuen Buches "Der Öleusweg oder wie ich auf Kreta Gott fand" läßt sich trotz winterlicher Temperaturen gut an, sogar auf Amazon. Offensichtlich läßt sich der Wunsch, wie ihn Goethe (glaub ich) so trefflich formulierte, "den Geist des Nordens mit der Schönheit des Südens zu verbinden", auch im Winter nicht unterdrücken. Wobei ich mit dem Ausdruck "Schönheit des Südens" sehr einverstanden bin, aber leichte Zweifel beim "Geist des Nordens" habe.


Wen ich gerne mit Olivenöl einreiben würde

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:14

1. Ornella Muti

2. Madonna

3. Adele Sandrock - jung

4. Mei Ex

5. De Dings, no wia hoassts glei?

5. Hillary Clinton

6. Sandra Bullock

7. Katharina Kapadokou

8. Cher

9. Whitney Houston

10. Tina Turner

11. Carla Bruni

12. Erika Pluhar

13. Birgit Minichmayer

14. Resi Oberhuber

15. Kreszenzia Gamsjäger

16. Anna Netrebko

17. Wird fortgesetzt, muss mir schnell eine Arie von ihr anhören


Massage mit Olivenöl

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:03

Wen ich nicht mit Olivenöl einreiben möchte:

1. Mausi Lugner

2. Paris Hilton

3. Wolfgang Schüssel

4. Ferrero-Waldner

5. Ursula Plassnik

6. Victoria Beckham

7. Dem Gamsjäger sei Frau

8. den Dings Molterer

9. Dem früheren Bürgermeister sei Oide

10. Angela Merkel

11. Margaret Thatcher

12. Hansi Hinterseer

13. Elisabeth Gerer

13. Fiona Swarovski

14. Die Liste kann ruhig verlängert werden

15. Barack Obama

16. Madeleine Albright

17. Dem George Bush sei Oide

18. Königin Elisabeth II

19. Maria Rauch-Kallat


Skispringen

— geschrieben von thewritingfranz @ 10:00
Gestern stürzte ein Abfahrtsläufer auf der Streif fürchterlich. Gottseidank kam heute die Nachricht, daß er nicht schwer verletzt ist. Aber ist es wirklich notwendig, Skifahren mit Skispringen zu verbinden um die Sensationsgeilheit des Publikums zu befriedigen? Sport ist Mord! Wir kommen diesem Statement von W. Churchill immer näher. Wann wird Extreme Couching als olympischer Bewerb endlich aufgenommen?

Massage

— geschrieben von thewritingfranz @ 09:58
Wie ich gerade feststelle, schreibt es sich am Besten, wenn man beim Schreiben am Rücken massiert wird.

Wintergrüße

— geschrieben von thewritingfranz @ 13:58

Ich wünsche allen einen wunderschönen Wintertag (außer den Einwohnern des Kongo)!


Weisheit des Tages

— geschrieben von thewritingfranz @ 08:20

Man soll erst aufstehn, wenn man munter ist.

Franz


Antigone von Sophokles

— geschrieben von thewritingfranz @ 19:57

Mein Lieblingstheaterstück ist Antigone von Sophokles. Ich erwähne dieses Stück in der Rubrik "Bücher", weil es sich dabei um ein Theaterstück handelt, dessen wunderbarer Text nicht nur gesprochen seine Wirkung entfaltet, sondern sich auch zum Lesen vorzüglich eignet. Man soll ihn immer und immer wieder lesen. Nur beim mehrmaligen Lesen erfährt man wie sorgfältig der alte Grieche seine Worte wählte und wie in Kürze ein Lebensdrama geschildert werden kann, wofür andere tausend Seiten bräuchten. Ich führe die Antigone heute an, weil es sich um ein zeitloses Thema handelt: Wonach soll ich handeln? Nach dem göttlichen Recht und der Moral in mir oder nach dem weltlichen, geschriebenen Recht? Das beste Beispiel dafür sind die mutigen Bürger, die sich auf die Seite von Flüchtlingen stellen, die trotz Integration aus Österreich ausgewiesen werden sollen und damit dem moralischen Gesetz in ihnen folgen und das geschriebene Recht als das sehen, was es ist, nämlich als schlecht und menschenunwürdig. Antigone erhängte sich zum Schluss, der Staat in Form des Königs Kreon war für sie zu übermächtig.

Aber vergessen wir nicht: Am Schluss ist es auch Kreon, der alles verliert was er liebt. So könnte es auch passieren, dass unsere Politiker, die ein schlechtes Gesetz über laut verkündete Werte wie christliche Soziallehre oder den Sozialismus schlechthin stellen, das verlieren, was sie lieben, nämlich Wählerstimmen und den lukrativen Job. So mancher Schwarze wird dann rot vor Ärger werden, so manch Roter wird sich schwarz ärgern. Die Blauen werden blau bleiben, das ist für sie schlimm genug.


Wilhelm Busch

— geschrieben von thewritingfranz @ 19:31

So paradox es klingen mag: Der unsterbliche Wilhelm Busch ist heute 100 Jahre tot. Ich wünschte, er würde noch leben. Was könnte er wohl in Zeiten unserer gegenwärtigen Politiker, unseres Lugner-Mausi, der derzeitigen Kriege und menschgemachten Naturkatastrophen dichten, zeichnen, mahnen und spötteln, z.B.:

Der Raucher sich die Lung' verdarb,

der Nichtraucher gesünder starb.


Josef spaziert am ersten Mai,

plötzlich laufen Jogger vorbei.

Schlank und drahtig ohne Fett,

um die Hüfte sehr adrett.

Josef denkt: "Das kann ich auch,

hab' bald kein Fett mehr, keinen Bauch."

Am zweiten Mai beginnt er zu laufen,

bergab, bergauf mit Weh und Schnaufen,

mit Wadenkrämpfen, Müh und Not,

am dritten Mai da war er tot.

(c) F. Kienesberger in Anlehnung an W. Busch


Hund mit Promille

— geschrieben von thewritingfranz @ 19:09

Eine wahre Geschichte, sie wurde sogar im Fernsehn berichtet:

Ein Goiserer kommt mit seinem Hund zum Tierarzt. Der Hund kann nicht mehr gehen oder stehen. Stellt man ihn auf, schwankt er und fällt gleich wieder um. Er erbricht und stinkt nach Alkohol. Der Hundebesitzer erklärt dem Tierarzt, der Hund hätte in der Küche vom Tisch Germ gefressen. Der Tierarzt stellt die Diagnose, dass der Germ im Magen des Hundes zu gären begonnen habe. Wie er das überprüft hat, weiß ich nicht, aber der Fernsehreporter sagte, der Hund habe 1,6 Promille gehabt. Der Reporter fragte den Tierarzt, ob der Hund sich das denn nicht merken würde und daraus gelernt habe, worauf der Tierarzt antwortete: "Sie waren doch sicher auch schon einmal betrunken und trinken noch immer Bier, warum soll der Hund klüger sein als der Mensch." Ob der Hund drei Monate Leinenentzug oder Ähnliches erhielt, ist mir nicht bekannt.

Link zur Meldung auf ooe.orf.at


Blogparade Bücher

— geschrieben von thewritingfranz @ 08:36

Dani hat eine Blogparade zum Thema Bücher gestartet. Da mache ich doch mit.

Sie stellt folgende Fragen:

Stell Dir also vor Du würdest von Elke Heidenreich in die Sendung “Lesen” eingeladen.

  • Welche 5 Bücher würdest Du vorstellen?
  • Welchen Autor, welche Autorin fändest Du erwähnenswert und warum?
  • Welches Buch bringst Du mit Deiner Kindheit in Verbindung?
  • Welches ist dein Lieblingsbuch?
  • Und welches Buch findest Du absolut überschätzt?

Meine Antworten:

Welche 5 Bücher würdest Du vorstellen?

  • Eugen Herrigl: In der Kunst des Bogenschießens
  • Karl Zuckmayr: Als wär's ein Stück von mir
  • Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit
  • Die Bibel
  • Nikos Katzanzakis: Griechische Passion

Welchen Autor, welche Autorin fändest Du erwähnenswert und warum?

  • Nikos Katzanzaksi: Weil man durch ihn die griechische Seele sieht

Welches Buch bringst Du mit Deiner Kindheit in Verbindung?

  • Karl May: Winnetou I

Welches ist dein Lieblingsbuch?

  • Eugen Herrigl: Zen in der Kunst des Bogenschießens

Und welches Buch findest Du absolut überschätzt?

  • Paulo Coelho: Der Alchemist

lg Franz


Kreta mit Begleitung

— geschrieben von thewritingfranz @ 18:42
Schön langsam wird mir mein Buch unheimlich. Es ist als hätte ich Geister hervorgerufen wie Goethes Zauberlehrling. Zum Unterschied von diesem jedoch möchte ich niemanden los werden. Worum es geht? Es geht darum, dass dieses Buch beim Leser, offensichtlich beim der Leserin, die Lust hervorruft, den nächsten Urlaub auf Kreta zu verbringen und den Öleusweg zu gehen. Schon mehrere Frauen, die das Buch lasen, haben mich gefragt, ob ich mit ihnen im Sommer den Öleusweg gehen würde. Gerade gestern baten mich eine Mutter und deren Tochter darum. Bisher musste ich die Bitte stets abschlagen, weil ich Angst habe, dass jemand böse mit mir ist, sollte er auf diesem Weg nicht Erleuchtung und Ruhe finden wie ich sie in dem Buch beschreibe.

Spruch des Tages

— geschrieben von thewritingfranz @ 18:35

Throw your soul over the bar and the body will follow.

Wirf Dein Herz über das Hindernis und Dein Körper wird folgen.

von Norman Vincent Peale


Egon Friedell

— geschrieben von thewritingfranz @ 22:38
Drei Bücher sind es, zu denen ich in Mußestunden immer wieder zurück kehre. Es sind dies die "Kulturgeschichte der Neuzeit" Teil eins und Teil zwei sowie die Kulturgeschichte Griechenlands von Egon Friedell. Es sind dies Bücher, die man nach Belieben aufschlagen und sofort zu lesen beginnen kann. Es sind keine Bücher, die man von Anfang bis Ende durchlesen muss. Jede einzelne Seite ist für sich selbst ein Genuss. Egon Friedell war wohl einer der klügsten Köpfe, die Österreich jemals hervorbrachte. Es ist beschämend und traurig, dass das Land, das er so liebte, eine Nazi-Gewaltherrschaft zuließ, die eine Angst verbreiten konnte, welche diesen Geistesriesen in den Tod trieb. Es gibt wohl kein Wissensgebiet der Geistes- und Kulturgeschichte, zu dem er nicht einen ausgezeichneten Kommentar abgab und dies für den Zeitraum von mehreren 1000 Jahren. Was mich beim Lesen immer wieder wundert, ist, wie ein einziger Mensch eine derartige Menge von Wissen anhäufen konnte. Ich werde beim Lesen seiner Bücher daher bescheiden. Jedem Großkopferten, der meint etwas zu wissen, empfehle ich das Lesen dieser Bücher und eine Neubewertung seines Selbst. Darüber hinaus zeigt das Leben Friedells dass wahre Bildung nicht nur Faktenwissen sondern auch Herzensbildung umfasst.

Erotikszene mit Olivenöl

— geschrieben von thewritingfranz @ 21:49
Interessant ist es schon wie die Leute auf die Erotikszene in meinem Buch reagieren: Manche schmunzeln leicht, insbesondere Frauen, anderen scheint sie doch noch zu scharf zu sein, weil sie diese im Gespräch mit mir gar nicht erwähnen (vorwiegend Männer), wieder andere meinen, die Szene hätte ruhig etwas schärfer sein können (natürlich eine Frau). Die Beschreibung der Wanderung quer durch Kreta hat jedenfalls schon fünf Leserinnen dazu veranlasst, mich zu kontaktieren und zu fragen ob ich mit ihnen den Weg in diesem Sommer gehen würde. Juchee! Der Sommer scheint schön zu werden!

Ein Gutes Neues Jahr!

— geschrieben von thewritingfranz @ 21:34

Ich wünsche allen Leser und Leserinnen, sowie alle LiebhaberInnen Kretas und des Olivenöls ein Gutes Neues Jahr!

Franz


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